Mit Claude Leads generieren – Die besten Prompts & Tipps (2026)
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TESTACCOUNT ANLEGENWer im B2B-Vertrieb arbeitet, kennt das Spiel. Stundenlang Firmen recherchieren, Ansprechpartner zusammensuchen und Leadlisten in Excel-Tabellen pflegen. Claude, das KI-Modell von Anthropic, verspricht, genau diese Arbeit deutlich zu beschleunigen. Seit 2025 kann Claude sogar eigenständig im Internet suchen und aktuelle Unternehmensdaten abrufen, was es zu einem ernstzunehmenden Werkzeug für die Leadgenerierung macht.
Doch wie gut funktioniert das wirklich? In diesem Artikel bekommst du 18 erprobte Prompts für die Leadgenerierung mit Claude, erfährst wo die Stärken und Grenzen liegen und warum spezialisierte Tools wie LeadScraper.de den entscheidenden Unterschied machen können.
Was ist Claude und warum taugt es für die Leadgenerierung?
Claude ist das KI-Modell von Anthropic und gehört neben ChatGPT und Google Gemini zu den leistungsstärksten Large Language Models auf dem Markt. Es gibt drei Modellvarianten: Haiku (schnell und günstig), Sonnet (ausgewogen) und Opus (am leistungsstärksten). Für die Leadgenerierung eignen sich Sonnet und Opus am besten, wobei Sonnet in der kostenlosen Version verfügbar ist.
Was Claude besonders interessant für den Vertrieb macht, sind drei Dinge.
Erstens das enorme Kontextfenster von 200.000 Tokens, was ungefähr 150.000 Wörtern entspricht. Du kannst also ganze Firmendatenbanken, CRM-Exporte oder umfangreiche Briefings in einen einzigen Prompt packen und Claude damit arbeiten lassen.
Zweitens beherrscht Claude XML-Tags, mit denen du die Ausgabe sehr präzise strukturieren kannst, etwa als CSV-Tabelle, JSON oder sortierte Liste.
Und drittens hat Anthropic seit 2025 eine Web-Suche integriert, die auf Brave Search basiert. Claude kann also aktuelle Firmendaten, Nachrichten und Brancheninfos direkt aus dem Internet ziehen.
Was Claude von ChatGPT und Gemini unterscheidet
Im Vergleich zu ChatGPT punktet Claude vor allem bei der Textqualität und beim Umgang mit langen Dokumenten. Wer regelmäßig personalisierte Outreach-Mails oder Sales-Skripte erstellt, merkt den Unterschied schnell, denn Claude schreibt nuancierter und weniger formelhaft.
Gegenüber Gemini fehlt Claude die direkte Integration in das Google-Ökosystem, bringt dafür aber das deutlich größere Kontextfenster mit. Wenn du bereits mit ChatGPT-Prompts für die Leadgenerierung oder mit Gemini arbeitest, lohnt sich der Vergleich.

Die besten Prompts, um mit Claude Leads zu generieren
Bevor du loslegst, kurz zur Prompt-Struktur, die sich bewährt hat. Gib Claude immer eine Rolle, liefere den Kontext zu deinem Business, formuliere die Aufgabe klar und definiere das gewünschte Ausgabeformat.
Je präziser dein Prompt, desto besser das Ergebnis.
1) Claude-Prompts für den ICP und die Zielgruppenanalyse
Ein sauberes Ideal Customer Profile ist die Grundlage für jede erfolgreiche Leadgenerierung. Ohne ICP verschwendest du Zeit mit Kontakten, die nie kaufen werden. Diese Prompts helfen dir, dein ICP systematisch aufzubauen.
Prompt 1 – Ideal Customer Profile erstellen
Du bist ein erfahrener B2B-Vertriebsstratege. Ich verkaufe [Produkt/Dienstleistung] an Unternehmen in [Region/Branche]. Erstelle ein detailliertes Ideal Customer Profile mit folgenden Punkten: Unternehmensgröße (Mitarbeiter und Umsatz), Branche und Subbranche, typische Herausforderungen, Kaufauslöser, Entscheidungsstruktur und bevorzugte Kommunikationskanäle. Formatiere das Ergebnis als strukturierte Übersicht.
Prompt 2 – Entscheider-Jobtitel identifizieren
Welche Jobtitel sind in [Branche]-Unternehmen mit [Mitarbeiterzahl] Mitarbeitenden typischerweise für Einkaufsentscheidungen im Bereich [Produkt/Dienstleistung] verantwortlich? Liste 10 gängige Positionen auf, sortiert nach Entscheidungsbefugnis. Unterscheide zwischen Entscheidern, Beeinflusser und Budgetverantwortlichen.
Prompt 3 – Pain Points der Zielgruppe analysieren
Analysiere die typischen Herausforderungen und Pain Points von [Zielgruppe, z.B. Vertriebsleitern in mittelständischen IT-Unternehmen]. Welche Probleme halten sie nachts wach? Welche Ziele verfolgen sie? Und wie positioniere ich [mein Produkt] als Lösung für diese konkreten Probleme? Erstelle eine Tabelle mit drei Spalten: Pain Point, Auswirkung auf das Geschäft, Lösungsansatz mit meinem Produkt.
2) Claude-Prompts für die Firmenrecherche und Leadlisten
Hier kommt Claudes Web-Suche ins Spiel. Ganz konkret bedeutet das, dass du Claude bitten kannst, aktiv im Internet nach Unternehmen zu suchen. Die Ergebnisse sind allerdings nicht so strukturiert wie bei spezialisierten Tools, weshalb du die Daten nachbereiten solltest.
Prompt 4 – Firmenliste nach Branche und Region erstellen
Suche im Internet nach [Branche]-Unternehmen in [Stadt/Region] mit [Größe, z.B. 50-200 Mitarbeitenden]. Erstelle eine Liste mit Firmenname, Website, Standort und – soweit auffindbar – einer allgemeinen Kontakt-E-Mail-Adresse. Nenne mindestens 15 Unternehmen und gib bei jedem die Quelle an.
Tipp: Fordere Claude explizit auf, die Web-Suche zu nutzen, indem du sagst "Suche im Internet" oder "Recherchiere aktuelle Daten". Ohne diesen Hinweis greift Claude manchmal nur auf sein Trainingswissen zurück.
Prompt 5 – Unternehmen nach Technologie-Stack finden
Recherchiere Unternehmen in Deutschland, die [bestimmte Technologie, z.B. Salesforce, HubSpot, SAP] einsetzen und gleichzeitig in der [Branche] tätig sind. Nutze dafür öffentlich zugängliche Quellen wie Technologie-Verzeichnisse, Jobanzeigen und Unternehmenswebsites. Erstelle eine strukturierte Liste.
Prompt 6 – Wettbewerber-Kunden als Leads identifizieren
Mein Hauptwettbewerber ist [Wettbewerbername]. Recherchiere, welche Unternehmen öffentlich als Kunden oder Partner dieses Wettbewerbers genannt werden. Suche auf der Website des Wettbewerbers, in Fallstudien, Pressemitteilungen und auf Bewertungsplattformen. Liste alle gefundenen Unternehmen mit Quelle auf.
Prompt 7 – Nischen-Leads über Branchenverzeichnisse
Ich suche [Nischen-Zielgruppe, z.B. Bio-Lebensmittelhersteller mit eigenem Onlineshop in der DACH-Region]. Welche Branchenverzeichnisse, Verbände und Online-Plattformen kann ich nutzen, um solche Unternehmen zu finden? Recherchiere konkrete Verzeichnisse und liste – wenn möglich – direkt passende Unternehmen auf.
Prompt 8 – Unternehmen mit aktuellen Trigger-Events finden
Recherchiere Unternehmen in [Branche/Region], die in den letzten 3 Monaten einen der folgenden Trigger-Events hatten: Managementwechsel, Expansionsankündigung, neue Finanzierungsrunde, Produktlaunch oder Stellenausschreibungen im Bereich [relevanter Bereich]. Nutze aktuelle Nachrichtenquellen und Jobbörsen.
3) Prompts für die Lead-Qualifizierung mit Claude
Leads zu finden ist nur die halbe Miete. Die andere Hälfte ist herauszufinden, welche davon wirklich Potenzial haben. Aus unserer Erfahrung scheitern viele Vertriebsteams nicht an zu wenigen Leads, sondern an zu vielen schlechten.
Prompt 9 – BANT-Qualifizierung eines Leads
Du bist ein Senior Sales Consultant. Ich habe folgenden Lead: [Firmenname, Branche, Größe, Ansprechpartner, bisherige Interaktion]. Bewerte diesen Lead nach dem BANT-Framework (Budget, Authority, Need, Timeline). Gib für jedes Kriterium eine Einschätzung von 1-5 ab und formuliere drei gezielte Fragen, die ich im nächsten Gespräch stellen sollte, um offene Punkte zu klären.
Prompt 10 – Tiefenanalyse eines Zielunternehmens
Erstelle eine umfassende Analyse von [Firmenname]. Recherchiere im Internet nach: aktuelle Geschäftslage, kürzliche Nachrichten und Pressemitteilungen, Produkte und Dienstleistungen, Wettbewerbsumfeld, mögliche Herausforderungen und Wachstumsbereiche. Fasse alles so zusammen, dass ich mich optimal auf ein Erstgespräch vorbereiten kann.
Prompt 11 – Lead-Scoring-Kriterien entwickeln
Entwickle ein Lead-Scoring-Modell für mein Unternehmen. Wir verkaufen [Produkt/Dienstleistung] an [Zielgruppe]. Definiere 8-10 Scoring-Kriterien mit Punktwerten. Unterscheide zwischen demografischen Kriterien (Firmengröße, Branche, Standort) und Verhaltens-Signalen (Website-Besuche, Content-Downloads, Event-Teilnahmen). Erstelle das Scoring als Tabelle, die ich direkt in mein CRM übernehmen kann.
Prompt 12 – Kaufsignale und Trigger-Events erkennen
Welche öffentlich sichtbaren Signale deuten darauf hin, dass ein Unternehmen in [Branche] gerade Bedarf an [Produkt/Dienstleistung] hat? Liste mindestens 10 konkrete Kaufsignale auf und erkläre, wo ich diese Signale finde (z.B. LinkedIn, Jobbörsen, Pressemeldungen, Geschäftsberichte).
4) Claude-Prompts für Outreach und Kaltakquise
Hier spielt Claude eine seiner größten Stärken aus: Texte schreiben, die sich nicht nach KI anfühlen. In der Praxis sieht das so aus, dass Claude personalisierte E-Mails erstellt, die klingen, als hätte sich ein erfahrener Vertriebler wirklich mit dem Unternehmen beschäftigt.
Prompt 13 – Personalisierte Kaltakquise-E-Mail
Du bist ein erfahrener B2B-Sales-Experte und Copywriter. Schreibe eine Kaltakquise-E-Mail an [Ansprechpartner, Jobtitel] bei [Firma, Branche]. Recherchiere das Unternehmen kurz im Internet und personalisiere die Mail auf Basis aktueller Informationen. Die Mail soll maximal 120 Wörter lang sein, einen konkreten Aufhänger haben, das Hauptproblem der Zielgruppe ansprechen und mit einer niedrigschwelligen Handlungsaufforderung enden. Ton: professionell, direkt, nicht aufdringlich.
Prompt 14 – Follow-up nach ausbleibender Antwort
Schreibe ein Follow-up zu folgender E-Mail, die vor 5 Tagen ohne Antwort geblieben ist: [Originalmail einfügen]. Das Follow-up soll kurz sein (max. 80 Wörter), einen neuen Blickwinkel bieten und nicht vorwurfsvoll klingen. Füge einen konkreten Nutzen oder eine relevante Information hinzu, die in der ersten Mail nicht enthalten war.
Prompt 15 – LinkedIn-Kontaktanfrage personalisieren
Formuliere eine LinkedIn-Kontaktanfrage an [Name, Position, Unternehmen]. Recherchiere das Profil und das Unternehmen kurz und baue einen persönlichen Bezug ein. Maximal 280 Zeichen (LinkedIn-Limit für Anfragen ohne Premium). Kein Pitch in der ersten Nachricht, nur echtes Interesse und ein Anknüpfungspunkt.
Prompt 16 – Gesprächsleitfaden für Erstgespräche
Erstelle einen Gesprächsleitfaden für ein 15-minütiges Erstgespräch mit einem potenziellen Kunden aus der [Branche]. Das Unternehmen hat [Kontext, z.B. gerade eine neue Vertriebsleitung eingestellt, expandiert in neue Märkte]. Der Leitfaden soll enthalten: Einstiegsfrage, 5 Discovery-Fragen (offen formuliert), Überleitung zu unserem Angebot und einen klaren nächsten Schritt. Kein Skript zum Ablesen, sondern ein flexibler Rahmen.
5) Claude-Prompts für Sales-Skripte und Einwandbehandlung
Prompt 17 – Discovery-Call-Leitfaden erstellen
Erstelle einen vollständigen Discovery-Call-Leitfaden für den Verkauf von [Produkt/Dienstleistung] an [Zielgruppe]. Der Leitfaden soll folgende Phasen abdecken: Warm-up (2 Min.), Situationsanalyse (5 Min.), Pain-Point-Exploration (5 Min.), Vision/Ziel des Kunden (3 Min.), nächste Schritte (2 Min.). Formuliere für jede Phase 2-3 offene Fragen und mögliche Nachfassfragen.
Prompt 18 – Einwandbehandlung vorbereiten
Ich verkaufe [Produkt/Dienstleistung] an [Zielgruppe]. Die häufigsten Einwände sind: „Zu teuer", „Wir haben schon eine Lösung", „Kein Budget aktuell" und „Muss ich intern abstimmen". Erstelle für jeden Einwand drei verschiedene Antwortstrategien: eine faktenbasierte, eine emotionale und eine mit einer Gegenfrage. Formuliere alles so, dass es in einem echten Gespräch natürlich klingt.
5 Tipps für bessere Ergebnisse mit Claude
Die Prompts allein bringen dich schon weit, aber mit ein paar Kniffen holst du deutlich mehr aus Claude heraus. Diese fünf Tipps haben sich in der Praxis bewährt.

1. Arbeite mehrstufig mit Prompt-Chaining
Statt alles in einen einzigen Prompt zu packen, teile komplexe Aufgaben in mehrere Schritte auf. Erst das ICP erstellen lassen, dann darauf basierend Firmen recherchieren, dann für die besten Leads personalisierte Mails schreiben. Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf und die Ergebnisse werden deutlich besser.
2. Nutze XML-Tags für strukturierte Ausgaben
Claude versteht XML-Tags besonders gut. Wenn du deine Leads als strukturierte Daten brauchst, schreib in den Prompt etwas wie: "Gib die Ergebnisse im Format <lead><firma>Name</firma><website>URL</website><email>Adresse</email></lead> aus." So bekommst du Daten, die du direkt weiterverarbeiten kannst.
3. Fordere die Web-Suche explizit an
Claude nutzt die Web-Suche nicht immer automatisch. Wenn du aktuelle Firmendaten brauchst, schreib es direkt in den Prompt: "Recherchiere im Internet" oder "Suche nach aktuellen Daten zu...". Ohne diesen Hinweis verlässt sich Claude gelegentlich auf sein Trainingswissen, das nicht tagesaktuell ist.
4. Gib immer Rolle und Kontext mit
Ein Prompt wie "Finde mir Leads" bringt mittelmäßige Ergebnisse. Ein Prompt mit Rolle ("Du bist ein erfahrener B2B-Vertriebsstratege"), Kontext ("Ich verkaufe Cloud-ERP an mittelständische Fertigungsunternehmen in Süddeutschland") und klarem Ausgabeformat liefert deutlich bessere Ergebnisse. Das Wichtigste dabei ist, dass je mehr relevanten Kontext du lieferst, desto spezifischer die Ausgabe wird.
5. Verfeinere iterativ
Akzeptiere nicht das erste Ergebnis als endgültig. Sag Claude, was gut war und was nicht passt. "Die ersten 5 Leads passen gut, aber ich brauche Unternehmen mit mindestens 100 Mitarbeitenden. Passe die Liste an und ergänze 10 weitere." Diese iterative Arbeitsweise kommt dem Ergebnis enorm zugute.
Wo Claude bei der Leadgenerierung an seine Grenzen stößt
So stark Claude bei der strategischen Arbeit ist, bei der operativen Leadgenerierung stößt es an klare Grenzen. Das solltest du wissen, bevor du dich zu sehr darauf verlässt.
Claude bearbeitet Anfragen einzeln, eine systematische Massenrecherche ist nicht möglich. Wenn du 500 Leads in einer bestimmten Nische brauchst, wirst du das nicht in einem Prompt erledigen können. Du müsstest dutzende Anfragen stellen und die Ergebnisse manuell zusammenführen.
Dazu kommt die Datenqualität, die variabel bleibt. Claude kann halluzinieren, also Firmen nennen, die es so nicht gibt, oder veraltete Kontaktdaten liefern. Jede Information solltest du stichprobenartig prüfen, gerade bei E-Mail-Adressen und Telefonnummern.
Auch beim Thema DSGVO gibt es Lücken. Wenn du Leads kontaktierst, musst du nachweisen können, woher die Daten stammen. Claude liefert zwar Quellen mit, aber keine systematische Dokumentation, die du bei einer Prüfung vorlegen könntest.
Wenn du über mehrere Prompts hinweg Leadlisten baust, erkennt Claude außerdem nicht automatisch, welche Unternehmen du schon hast. Das musst du selbst abgleichen. Und anders als spezialisierte Tools lernt Claude nicht aus deinem Feedback, denn wenn du sagst "Dieser Lead passt nicht", merkt sich Claude das nicht für die nächste Session.
Claude vs. LeadScraper.de im Vergleich
Wer diese Grenzen kennt, stellt sich irgendwann die Frage, ob es nicht ein Tool gibt, das genau da ansetzt, wo Claude aufhört. LeadScraper.de ist genau dafür gebaut und verfolgt einen grundlegend anderen Ansatz. Die folgende Tabelle zeigt, wo sich die beiden unterscheiden.
Der große Unterschied liegt in der Ausführung: Während Claude eine einzelne Konversation ist, in der du Schritt für Schritt arbeitest, schickt LeadScraper.de hunderte spezialisierte KI-Agents gleichzeitig los, die das Internet gezielt nach passenden Firmenkontakten durchsuchen.
Das Ergebnis sind strukturierte Leadlisten mit Firmenname, Website, E-Mail, Telefonnummer und dem richtigen Ansprechpartner.
Claude und LeadScraper sinnvoll kombinieren
Die beste Strategie ist nicht entweder-oder, sondern beides zusammen. In der Praxis hat sich ein Workflow bewährt, der beides verbindet.
- ICP mit Claude definieren. Nutze Prompt 1-3, um dein Ideal Customer Profile sauber aufzubauen und deine Zielgruppe genau zu beschreiben.
- Leadlisten mit LeadScraper generieren. Übertrage die ICP-Beschreibung in LeadScraper.de und lass die KI-Agents passende Unternehmen finden. Bewerte die Ergebnisse mit Daumen-hoch/runter, damit die KI dazulernt.
- Leads mit Claude qualifizieren. Nimm die besten Leads aus LeadScraper und lass Claude eine Tiefenanalyse machen (Prompt 10). So gehst du perfekt vorbereitet ins Erstgespräch.
- Outreach mit Claude personalisieren. Schreibe mit Prompt 13-15 individuelle Anschreiben, die auf der Recherche aus Schritt 3 basieren.
So nutzt du die Stärken beider Tools. Claude übernimmt Strategie, Analyse und Texte, während LeadScraper die operative Leadgenerierung in großem Umfang liefert.
Fazit
Claude ist ein starkes Werkzeug für die strategische Seite der B2B-Leadgenerierung. Die Kombination aus großem Kontextfenster, Web-Suche und exzellenter Textqualität macht es ideal für die ICP-Entwicklung, Lead-Qualifizierung und Outreach-Personalisierung. Die 18 Prompts aus diesem Artikel geben dir einen sofort einsetzbaren Werkzeugkasten, mit dem du deine Vertriebsarbeit deutlich effizienter gestalten kannst.
Für die operative Leadgenerierung, also das systematische Finden und Aufbereiten von hunderten oder tausenden Firmenkontakten, stößt Claude allerdings an seine Grenzen. Hier kommen spezialisierte Tools ins Spiel. Wer Claude für die Strategie und LeadScraper.de für die Umsetzung nutzt, hat einen Workflow, der intelligent und leistungsfähig zugleich ist.
FAQ: Leadgenerierung mit Claude
Kann Claude wirklich im Internet nach Leads suchen?
Ja. Seit 2025 verfügt Claude über eine integrierte Web-Suche, die auf Brave Search basiert. Du kannst Claude aktiv auffordern, im Internet nach Unternehmen, Nachrichten oder Branchendaten zu suchen. Allerdings triggert Claude die Web-Suche nicht immer automatisch. Am besten schreibst du "Recherchiere im Internet" direkt in deinen Prompt.
Ist Claude für die Leadgenerierung DSGVO-konform?
Das hängt davon ab, was du mit den Ergebnissen machst. Claude selbst liefert Quellenangaben mit, bietet aber keine systematische DSGVO-Dokumentation. Wenn du Leads auf Basis von Claude-Recherchen kontaktierst, liegt die Verantwortung bei dir, die Datenherkunft sauber zu dokumentieren. Spezialisierte Tools wie LeadScraper.de lösen dieses Problem, weil sie ausschließlich öffentlich zugängliche Quellen nutzen und die Herkunft jedes Kontakts transparent machen.
Welches Claude-Modell eignet sich am besten für Sales?
Für die meisten Vertriebsaufgaben reicht Claude Sonnet vollkommen aus, das in der kostenlosen Version verfügbar ist. Opus bietet etwas bessere Ergebnisse bei komplexen Analysen und langen Dokumenten, ist aber nur im Pro-Plan für 20 Dollar pro Monat enthalten. Haiku ist zu leichtgewichtig für anspruchsvolle Sales-Aufgaben.
Kann Claude menschliche Vertriebsarbeit ersetzen?
Nein, und das ist auch nicht das Ziel. Claude ist ein Werkzeug, das Routineaufgaben beschleunigt, also Recherche, Texterstellung und Datenanalyse. Die eigentliche Vertriebsarbeit, also Beziehungen aufbauen, Verhandlungen führen und Deals abschließen, bleibt Menschenarbeit. Aus unserer Erfahrung arbeiten die erfolgreichsten Vertriebsteams nicht mit KI statt Menschen, sondern mit KI und Menschen zusammen.
Was kostet Claude für die B2B-Leadgenerierung?
Claude ist in der Basisversion kostenlos nutzbar, mit einem Limit an Nachrichten pro Tag. Der Pro-Plan kostet 20 Dollar pro Monat und bietet deutlich mehr Kapazität sowie Zugang zu Opus. Für Teams gibt es den Team-Plan für 30 Dollar pro Nutzer. Im Vergleich zu dedizierten Leadgenerierungs-Tools ist Claude günstiger, bietet aber auch weniger spezialisierte Funktionen.




