Leadgenerierung
17.03.2026

Leadrecherche effektiver gestalten: Wie KI den B2B-Vertrieb verändert

Erfahre, wie KI-gestützte Leadrecherche deinen Zeitaufwand pro Lead von 30–60 Minuten auf unter 3 Minuten senkt und welche Ansätze 2026 wirklich funktionieren.
Janik Deimann

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Vertriebsteams verbringen im Schnitt 17 Prozent ihrer Arbeitszeit mit der Recherche potenzieller Kunden. Bei einer 40-Stunden-Woche sind das fast sieben Stunden pro Woche, die nicht ins Verkaufen fließen, sondern ins Googlen, Filtern und Zusammenkopieren von Firmendaten. Und trotzdem sind die Ergebnisse oft veraltet, unvollständig oder schlicht irrelevant.

KI verändert diesen Prozess gerade grundlegend. Es macht die Leadrecherche schneller, präziser und deutlich weniger fehleranfällig. Dieser Ratgeber zeigt dir, wie KI-gestützte Leadrecherche in der Praxis funktioniert, wo die echten Vorteile liegen und wo du aufpassen musst.

Das Wichtigste in Kürze
  • Leadrecherche ist der zeitintensivste Teil im B2B-Vertrieb. Rund 17 Prozent der Arbeitszeit fließen allein in die Suche nach passenden Kontakten.
  • KI-gestützte Tools durchsuchen das Internet in Echtzeit und liefern individuelle Leadlisten statt veralteter Datenbankeinträge.
  • DSGVO-Konformität ist bei vielen internationalen Tools ein echtes Problem. Wer im DACH-Raum arbeitet, sollte darauf achten, dass nur öffentlich zugängliche Daten genutzt werden.

Was Leadrecherche eigentlich bedeutet und warum sie so viel Zeit frisst

Leadrecherche beschreibt den Prozess, potenzielle Kunden systematisch zu identifizieren und deren Kontaktdaten zusammenzutragen. Das klingt simpel, ist in der Praxis aber einer der größten Zeitfresser im B2B-Vertrieb.

Der Ablauf sieht bei den meisten Teams ähnlich aus. Zielgruppe eingrenzen, Branchenverzeichnisse durchforsten, LinkedIn-Profile abgleichen, Websites checken, E-Mail-Adressen verifizieren, alles in eine Tabelle packen. Für einen einzigen qualifizierten Lead dauert das schnell 30 bis 60 Minuten. Bei zehn Leads pro Tag ist der halbe Arbeitstag weg, bevor ein einziges Verkaufsgespräch stattgefunden hat.

Laut dem State of Sales Report von Salesforce verbringen Vertriebsmitarbeiter nur etwa 28 Prozent ihrer Woche mit tatsächlichem Verkaufen. Der Rest geht für Recherche, CRM-Pflege, E-Mails und interne Meetings drauf. Das ist kein Effizienzproblem einzelner Mitarbeitender, sondern ein strukturelles Problem, das fast jedes B2B-Team betrifft.

Dazu kommt ein weiteres Problem, das selten offen angesprochen wird. Die Datenqualität bei manueller Recherche ist oft schlecht. 

Laut Branchenstudien veralten rund 30 Prozent aller B2B-Kontaktdaten pro Jahr, weil Menschen den Job wechseln, Firmen umstrukturieren oder Telefonnummern sich ändern. Wer heute eine Liste manuell zusammenstellt, arbeitet in sechs Monaten mit Daten, die teilweise nicht mehr stimmen.

Pro qualifiziertem Lead: 30–60 Minuten manuelle Arbeit
Zielgruppeeingrenzen
Verzeichnissedurchforsten
LinkedIn-Profileabgleichen
Websites checkenDaten sammeln
E-Mails verifizierenBounces vermeiden
In Tabelle packenCRM / Excel
28 %
der Woche für tatsächliches Verkaufen
Quelle: Salesforce State of Sales Report
30 %
aller B2B-Kontaktdaten veralten pro Jahr
Jobwechsel, Umstrukturierungen, neue Nummern
10 Leads/Tag = halber Arbeitstag weg, bevor ein Gespräch stattfindet
Strukturelles Problem, kein individuelles

Wie KI die Leadrecherche verändert

KI-gestützte Leadrecherche funktioniert fundamental anders als die manuelle Variante oder klassische Datenbank-Tools. Der Unterschied liegt nicht einfach darin, dass es schneller geht, sondern darin, wie die Daten beschafft und verarbeitet werden.

Statische Datenbanken vs. KI-gestützte Echtzeit-Recherche

Klassische Lead-Datenbanken wie Apollo oder Cognism arbeiten mit einem festen Datenbestand, der in regelmäßigen Abständen aktualisiert wird. Du filterst nach Branche, Firmengröße, Region und bekommst eine Liste. Das funktioniert für breite Zielgruppen, stößt aber an Grenzen, sobald du spezifischere Anforderungen hast.

KI-gestützte Tools gehen einen anderen Weg. Statt eine bestehende Datenbank abzufragen, durchsuchen KI-Agenten das Internet in Echtzeit. Sie crawlen Unternehmenswebsites, Branchenverzeichnisse und öffentliche Profile, um zum Zeitpunkt der Anfrage aktuelle Daten zu liefern. Das Ergebnis ist eine frisch generierte Leadliste, die nicht aus einem statischen Pool stammt, sondern individuell für die jeweilige Anfrage zusammengestellt wird.

In der Praxis sieht das so aus: Du beschreibst, wen du suchst, und die KI durchsucht das Netz nach genau diesen Kriterien. Kein Dropdown-Menü, das dich auf vordefinierte Kategorien beschränkt, sondern eine semantische Suche, die versteht, was du meinst.

Lernende KI vs. starre Filter

Die meisten Datenbank-Tools arbeiten mit festen Filtern. Du wählst "Branche: IT" und "Mitarbeiter: 50-200" und bekommst alle Einträge, die zu diesen Kriterien passen. Das Problem dabei ist, dass starre Filter nicht zwischen einem IT-Systemhaus mit 80 Mitarbeitern und einem SaaS-Startup mit 80 Mitarbeitern unterscheiden können, obwohl das für dein Angebot einen riesigen Unterschied machen kann.

Lernende KI-Systeme lösen das anders. Bei LeadScraper beispielsweise bewertest du die Ergebnisse nach jeder Suche mit Daumen hoch oder Daumen runter. Dieses Feedback fließt direkt in die Such- und Filterlogik ein. Die KI lernt mit jeder Anfrage besser, was du suchst und was nicht passt. Nach einigen Durchläufen bekommst du Ergebnisse, die deutlich präziser auf dein Ideal Customer Profile zugeschnitten sind als jeder statische Filter es könnte.

Freitext-Prompts statt Dropdown-Menüs

Ein weiterer Unterschied betrifft die Art, wie du deine Suche formulierst. Bei klassischen Tools bist du an vorgegebene Filteroptionen gebunden. Was nicht als Dropdown existiert, kannst du nicht suchen. Versuch mal, in einer herkömmlichen Datenbank nach "Zahnarztpraxen, die auf Privatpatienten spezialisiert sind und ein bestimmtes Röntgengerät einsetzen" zu filtern. Das geht schlicht nicht.

KI-basierte Tools mit Freitext-Eingabe verstehen solche Beschreibungen semantisch. Du formulierst in eigenen Worten, wen du suchst, und die KI interpretiert das. Das macht besonders bei Nischen-Zielgruppen einen enormen Unterschied, weil du nicht mehr auf die Kategorien beschränkt bist, die sich jemand beim Aufbau der Datenbank ausgedacht hat.

Allgemeine KI-Assistenten als Einstieg in die Leadrecherche

Wer noch kein spezialisiertes Tool nutzt, kann auch mit allgemeinen KI-Assistenten wie ChatGPT, Claude oder Google Gemini erste Leadlisten erstellen. Du beschreibst dein Wunschprofil im Chat, und die KI recherchiert passende Unternehmen, teilweise mit Ansprechpartnern und Kontaktdaten.

Der Vorteil: Du brauchst kein zusätzliches Tool und kannst sofort loslegen. Gemini hat dabei den Vorteil, dass es direkt auf die Google-Suche zugreift und dadurch aktuellere Ergebnisse liefern kann. Claude punktet bei der Analyse komplexer Zielgruppen-Beschreibungen, und ChatGPT bietet mit dem Browse-Modus ebenfalls Zugang zu Live-Daten.

Die Grenzen zeigen sich allerdings schnell. Die Ergebnisse sind nicht verifiziert, E-Mail-Adressen fehlen oft, und bei größeren Mengen stößt du an die Limits der Chat-Oberfläche. Für erste Markttests oder kleine Zielgruppen funktioniert der Ansatz gut. Sobald du regelmäßig und in größerem Umfang recherchierst, lohnt sich der Wechsel zu spezialisierten Tools, die verifizierte Kontaktdaten liefern und mit jeder Suche dazulernen.

In 5 Schritten zur KI-gestützten Leadrecherche

KI-Tools sind nur so gut wie der Input, den du ihnen gibst. Wer einfach "IT-Unternehmen in Deutschland" eingibt und auf brauchbare Leads hofft, wird enttäuscht. Der folgende Prozess zeigt, wie du KI-gestützte Leadrecherche strukturiert angehst.

Schritt 1: ICP definieren,  wen suchst du überhaupt?

Bevor du irgendein Tool anwirfst, brauchst du ein klares Ideal Customer Profile. Das ist keine Formalität, sondern die Grundlage dafür, dass die KI relevante Ergebnisse liefern kann.

Ein brauchbares ICP für die KI-gestützte Leadrecherche sollte mindestens diese fünf Punkte abdecken.

  • Branche und Teilbranche (nicht nur "IT", sondern z.B. "IT-Dienstleister für den Mittelstand")
  • Unternehmensgröße (Mitarbeiterzahl, Umsatz)
  • Region oder Einzugsgebiet
  • Typische Probleme, die dein Produkt löst
  • Entscheider-Rolle (Geschäftsführer, Vertriebsleiter, IT-Leiter)

Je präziser du beschreibst, wen du suchst, desto besser werden die Ergebnisse. Das gilt für spezialisierte Tools wie LeadScraper genauso wie für allgemeine KI-Assistenten wie ChatGPT, Claude oder Gemini..

Schritt 2: Die richtigen Quellen wählen

Nicht jede Datenquelle liefert für jede Zielgruppe gute Ergebnisse. Google Maps ist hervorragend für lokale Dienstleister und Handwerksbetriebe, aber unbrauchbar für SaaS-Startups. LinkedIn funktioniert gut für Entscheider in größeren Unternehmen, deckt aber den deutschen Mittelstand nur lückenhaft ab.

Gute Quellen für die B2B-Leadrecherche im DACH-Raum sind Unternehmenswebsites, Branchenverzeichnisse wie Wer-liefert-was oder Kompass, LinkedIn, Handelsregister-Daten und branchenspezifische Portale. KI-Tools, die mehrere dieser Quellen parallel durchsuchen, liefern in der Regel bessere Ergebnisse als Tools, die nur eine einzige Quelle anzapfen.

Schritt 3: KI-Recherche starten und steuern

Jetzt wird es konkret. Du gibst dein ICP in das KI-Tool ein und startest die Suche. Der entscheidende Punkt hier ist, dass die erste Suche selten perfekt ist. Betrachte sie als Kalibrierung.

Prüfe die ersten Ergebnisse kritisch. Passen die Unternehmen zu deiner Zielgruppe? Stimmen die Ansprechpartner? Sind die Kontaktdaten vollständig? Bei Tools mit Feedback-Funktion bewertest du jetzt die Ergebnisse, damit die nächste Suche präziser wird. Bei Tools ohne Lernfunktion passt du stattdessen deine Suchkriterien manuell an.

Aus meiner Erfahrung braucht es zwei bis drei Durchläufe, bis die Ergebnisse wirklich sitzen. Wer nach der ersten Suche aufgibt, verschenkt das Potenzial der KI.

Schritt 4: Leads qualifizieren und bewerten

Eine Liste mit 200 Firmenkontakten bringt nichts, wenn du nicht weißt, welche davon tatsächlich Potenzial haben. Lead-Qualifizierung ist der Schritt, den viele überspringen und dann wundern sie sich, warum die Conversion-Rate im Keller ist.

Prüfe für jeden Lead mindestens diese Kriterien:

Kriterium Frage
Firmenprofil Passt das Unternehmen zu deinem ICP?
Ansprechpartner Ist das die richtige Person mit Entscheidungsbefugnis?
Aktualität Sind die Kontaktdaten aktuell und verifiziert?
Bedarf Gibt es Anzeichen für einen konkreten Bedarf?
Erreichbarkeit Gibt es eine direkte E-Mail oder Telefonnummer?

Manche KI-Tools übernehmen einen Teil dieser Qualifizierung automatisch, indem sie zusätzliche Datenpunkte wie eingesetzte Software, aktuelle Stellenausschreibungen oder Wachstumssignale mit einbeziehen. Das spart Zeit und erhöht die Trefferquote.

Schritt 5: Ins CRM überführen und Outreach starten

Qualifizierte Leads gehören sofort ins CRM, nicht in eine Excel-Tabelle, die drei Wochen auf dem Desktop liegt. Je schneller ein guter Lead beim richtigen Vertriebsmitarbeiter landet, desto höher die Abschlusswahrscheinlichkeit.

Viele KI-Tools bieten mittlerweile direkte CRM-Integrationen. LeadScraper baut aktuell Integrationen mit HubSpot, Pipedrive, Zoho und Close, sodass Leads direkt in die bestehende Pipeline fließen können. 

Auch Automatisierungstools wie n8n oder Zapier lassen sich einbinden, um den Datenfluss von der Recherche bis zum Outreach zu automatisieren.

1. ICP definieren

Branche, Größe, Region, Entscheider-Rolle, typische Probleme

2. Datenquellen wählen

Websites, Branchenverzeichnisse, LinkedIn, Handelsregister

3. KI-Recherche starten und kalibrieren

Erste Suche als Testlauf, Ergebnisse bewerten, verfeinern

↻ Feedback

4. Leads qualifizieren und bewerten

Firmenprofil, Ansprechpartner, Aktualität, Bedarf prüfen

5. Ins CRM überführen und Outreach starten

HubSpot, Pipedrive, Zoho, Close oder via n8n/Zapier

2–3 Durchläufe für optimale Ergebnisse

Semi-Automatisierung schlägt Vollautomatisierung

Einer der häufigsten Fehler bei der KI-gestützten Leadrecherche ist der Versuch, alles zu automatisieren. Von der Recherche über die E-Mail bis zum Follow-up, komplett ohne menschlichen Eingriff. Klingt effizient, funktioniert aber in der Praxis nicht.

In B2B-Sales-Communities auf Reddit ist das ein wiederkehrendes Thema. Ein Nutzer bringt es auf den Punkt: "Ich bekomme täglich 12 dieser KI-generierten E-Mails, das ist unglaublich nervend und offensichtlich unecht." 

Empfänger erkennen automatisierte Massen-Mails sofort und reagieren entsprechend, nämlich gar nicht. Die erfolgreichsten B2B-Teams arbeiten deshalb mit einem semi-automatisierten Ansatz. Die KI übernimmt die Recherche, das Zusammentragen der Daten und die initiale Qualifizierung.

Der Mensch übernimmt ab dem Moment, wo es um echte Konversation geht. Kurze, persönliche Nachrichten mit konkretem Bezug zum Unternehmen funktionieren nachweislich besser als personalisierte Massen-E-Mails.

Das Wichtigste dabei ist: Die Zeitersparnis durch KI bei der Recherche gibt deinem Team die Kapazität, sich auf genau diese persönliche Ansprache zu konzentrieren. Statt sieben Stunden pro Woche mit Recherche zu verbringen, fließt diese Zeit in Gespräche, die tatsächlich zu Abschlüssen führen.

KI übernimmt
Leadrecherche
Daten zusammentragen
Initiale Qualifizierung
Mensch übernimmt
Persönliche Ansprache
Beziehungsaufbau
Verkaufsgespräch

Wann KI-Leadrecherche nicht funktioniert

KI ist kein Allheilmittel, und es gibt Situationen, in denen KI-gestützte Leadrecherche an ihre Grenzen stößt. Das ehrlich zu benennen ist wichtiger, als unrealistische Versprechungen zu machen.

Wenn dein ICP unklar ist.

KI kann eine unscharfe Zielgruppenbeschreibung nicht in gute Leads verwandeln. "Irgendwas mit Mittelstand" als Input liefert entsprechend unbrauchbare Ergebnisse. Die KI ist nur so gut wie die Vorgabe, und je vager die Beschreibung, desto breiter streuen die Ergebnisse.

Wenn deine Zielgruppe kaum online präsent ist.

KI-Tools crawlen das Internet. Unternehmen, die keine Website haben, in keinem Verzeichnis gelistet sind und auf LinkedIn nicht existieren, tauchen in keiner KI-gestützten Suche auf. Das betrifft vor allem sehr kleine Handwerksbetriebe oder traditionelle Branchen mit geringer Digitalisierung.

Wenn du Quantität über Qualität stellst.

1.000 Leads pro Tag klingen beeindruckend, bringen aber nichts, wenn nur 10 davon relevant sind. Tools versprechen Masse, liefern aber keine qualifizierten Kontakte. 

Meine Einschätzung dazu ist klar:

Lieber 50 passgenaue Leads pro Woche als 500 unqualifizierte.

DSGVO und KI-Leadrecherche – was erlaubt ist

Im deutschsprachigen Raum entscheidet die DSGVO-Konformität darüber, ob ein Lead-Tool langfristig nutzbar ist oder zum Risiko wird. Viele internationale Tools, die in den USA oder UK entwickelt wurden, behandeln Datenschutz als Fußnote. Im DACH-Markt ist das ein echtes Problem.

Die Grundregel ist einfach: Öffentlich zugängliche Unternehmensdaten wie Firmenname, Branche, Adresse und allgemeine Kontaktdaten von Unternehmenswebsites dürfen für die B2B-Ansprache genutzt werden. Personenbezogene Daten aus nicht-öffentlichen Quellen, etwa private E-Mail-Adressen oder durch Scraping gewonnene LinkedIn-Daten ohne Zustimmung, sind problematisch.

Ganz konkret bedeutet das für die Tool-Auswahl drei Prüfpunkte, die du vor dem Einsatz abklären solltest.

  1. Woher kommen die Daten? Nur öffentlich zugängliche Quellen sind sicher.
  2. Werden personenbezogene Daten gespeichert oder weiterverkauft?
  3. Ist die Herkunft jedes einzelnen Kontakts transparent nachvollziehbar?

LeadScraper arbeitet ausschließlich mit öffentlich zugänglichen Datenquellen, also Unternehmenswebsites, Branchenverzeichnisse und öffentliche Profile. Es findet kein Ankauf oder Weiterverkauf personenbezogener Daten statt, und die Quelle jedes generierten Kontakts ist transparent einsehbar. Das unterscheidet den Ansatz von vielen internationalen Tools, bei denen unklar bleibt, woher die Daten eigentlich stammen.

Wer auf der sicheren Seite sein will, sollte zusätzlich prüfen, ob das Tool Daten auf europäischen Servern verarbeitet. Bei der Kontaktaufnahme per E-Mail gilt außerdem §7 UWG: Ohne vorherige Einwilligung ist E-Mail-Outreach im B2B nur unter bestimmten Bedingungen erlaubt.

Leadrecherche-Tools im Vergleich

Nicht jeder Ansatz passt zu jedem Team. Die folgende Tabelle zeigt die drei gängigsten Methoden der Leadrecherche mit ihren jeweiligen Stärken und Schwächen.

Kriterium Manuelle Recherche Datenbank-Abo (Apollo, Cognism) KI-Recherche (LeadScraper.de)
Zeitaufwand pro Lead 30–60 Min. 2–5 Min. 1–3 Min.
Datenaktualität Zum Zeitpunkt der Recherche Regelmäßig aktualisiert, aber nicht live Echtzeit-Recherche bei jeder Anfrage
Nischen-Zielgruppen Möglich, aber extrem aufwändig Begrenzt durch verfügbare Filter Freitext-Prompts ermöglichen jede Nische
Lerneffekt Nur im Kopf des Mitarbeiters Keiner Feedback-Schleife verbessert Ergebnisse
DSGVO Abhängig vom Vorgehen Oft unklar bei internationalen Anbietern Nur öffentliche Quellen, transparent
Exklusivität Hoch (eigene Recherche) Niedrig (gleiche Datenbank für alle) Hoch (jede Liste individuell generiert)
Kosten Personalkosten (hoch) Ab 50–200 Euro/Monat Creditbasiert, nach Verbrauch
Skalierung Kaum skalierbar Gut skalierbar Gut skalierbar

Für Teams, die bereits ein CRM nutzen und schnell starten wollen, kann ein Datenbank-Abo ein sinnvoller Einstieg sein. Wer aber spezifische Zielgruppen hat, Wert auf aktuelle Daten legt und einen lernenden Algorithmus möchte, der mit der Zeit immer bessere Ergebnisse liefert, für den ist die KI-gestützte Recherche über unser Tool LeadScraper der bessere Weg.

Einen umfassenden Vergleich der besten Tools zur B2B-Leadgenerierung findest du in unserem separaten Ratgeber.

Fazit

Leadrecherche ist und bleibt eine der wichtigsten Aufgaben im B2B-Vertrieb. Aber die Art, wie diese Recherche abläuft, verändert sich gerade grundlegend. KI-gestützte Tools machen den Prozess schneller, präziser und vor allem weniger fehleranfällig als die manuelle Recherche oder statische Datenbanken.

Der entscheidende Punkt ist nicht, ob du KI für die Leadrecherche einsetzt, sondern wie. Semi-Automatisierung funktioniert besser als Vollautomatisierung. Ein klares ICP ist Pflicht, sonst liefert auch die beste KI schlechte Ergebnisse. Und wer im DACH-Raum arbeitet, sollte DSGVO-Konformität nicht als Nebensache behandeln.

Tools wie LeadScraper zeigen, wohin die Entwicklung geht. Freitext-Prompts statt starrer Filter, lernende Algorithmen statt statischer Datenbanken, individuelle Leadlisten statt recycelter Kontakte. Wer seine Leadrecherche effektiver gestalten will, findet hier den direktesten Weg.

Häufige Fragen zur Leadrecherche mit KI

Was kostet KI-gestützte Leadrecherche?

Die Preisspannen sind groß. Datenbank-Abos wie Apollo oder Cognism starten bei 50 bis 200 Euro pro Monat. KI-basierte Tools wie LeadScraper arbeiten creditbasiert, du zahlst also nur für tatsächlich durchgeführte Recherchen. Manuelle Recherche kostet dich vor allem Arbeitszeit: Bei einem Stundensatz von 40 Euro und 30 Minuten pro Lead sind das 20 Euro pro Kontakt, bevor du überhaupt ein Wort mit der Person gewechselt hast.

Wie viele Leads kann ich pro Tag mit KI recherchieren?

Das hängt vom Tool und deiner Zielgruppe ab. Technisch sind mit KI-Tools mehrere hundert Leads pro Tag möglich. Die relevantere Frage ist aber, wie viele davon qualifiziert sind. 50 passgenaue Leads bringen mehr als 500 unqualifizierte. 

Ist KI-gestützte Leadrecherche DSGVO-konform?

Das kommt auf das Tool an. Entscheidend ist, woher die Daten stammen. Tools, die ausschließlich öffentlich zugängliche Quellen nutzen, wie Unternehmenswebsites und Branchenverzeichnisse, sind in der Regel DSGVO-konform. Problematisch wird es bei Tools, die personenbezogene Daten aus unklaren Quellen verwenden oder Daten außerhalb der EU verarbeiten. Prüfe vor dem Einsatz immer die Datenherkunft und den Serverstandort.

Kann KI meinen Vertriebsmitarbeiter ersetzen?

Nein, und das ist auch nicht das Ziel. KI ist ein Werkzeug für die Recherche und Vorqualifizierung. Das eigentliche Verkaufsgespräch, den Beziehungsaufbau und die individuelle Beratung übernimmt weiterhin der Mensch.

Laut Harvard Business Review steigern Unternehmen, die KI im Vertrieb einsetzen, ihre Leads um bis zu 50 Prozent bei gleichzeitiger Kosteneinsparung von 40 bis 60 Prozent. Der Produktivitätsgewinn kommt nicht daher, dass Menschen ersetzt werden, sondern daher, dass sie ihre Zeit für die richtigen Aufgaben einsetzen können.

Welche Daten bekomme ich bei einer KI-gestützten Leadrecherche?

Das variiert je nach Tool. Gute KI-Recherche-Tools liefern Firmenname, Website, Branche, Ansprechpartner mit Rolle, E-Mail-Adresse und Telefonnummer. Manche Tools ergänzen zusätzlich firmografische Daten wie Mitarbeiterzahl und Umsatz oder technografische Daten wie eingesetzte Software. Bei LeadScraper bekommst du zu jedem Lead eine individuelle Zusammenstellung aus Firmenname, Website, E-Mail, Telefonnummer und dem passenden Ansprechpartner.

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